Verwaltungsgemeinschaft Baunach - Eine Region rückt näher zusammen
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Eine Region rückt näher zusammen

Gründung der Baunach-Allianz

Elf Städte und Gemeinden treten dem Verein „Baunach-Allianz" bei. Es ist der Abschluss eines langen Prozesses mit vielen Ideen und Überlegungen - und gleichzeitig der offizielle Beginn einer Zusammenarbeit, die allen nutzen soll.

 

Enger zusammen rücken will die Region zwischen Baunach, Itz- und Lautergrund mit der Gründung einer Gemeindeallianz, die vor wenigenTag offiziell vollzogen wurde. Zusammenrücken mussten aber auch die Zeugen dieses Schrittes: In gemeinsamer Sitzung versammelten sich sämtliche Bürgermeister, Stadt und Gemeinderäte der beteiligten elf Kommunen aus drei Landkreisen und zwei Regierungsbezirken. Mitgliedsgemeinden der neuen „Baunach-Allianz" sind die Städte Baunach und Ebern, die Marktgemeinden Maroldsweisach und Rentweinsdorf sowie die Gemeinden Reckendorf, Lauter, Gerach, Untermerzbach, Kirchlauter, Pfarrweisach und Itzgrund.

Im November 2016 hatte die erste öffentliche Allianz-Konferenz und damit der Auftakt einer langen Reise stattgefunden. Die „kommunalen Herausforderungen interkommunal angehen" war der Grundgedanke der Zusammenarbeit, der sich erstmals vor gut vier Jahren geäußert hatte. Schnell fanden sich die zusammen, die vor allem eins verbindet: eine Randlage in ihren Bezirken und Landkreisen.

Und so hat die „Baunach-Allianz" zwangsläufig ein „Alleinstellungsmerkmal", wie der Allianz-Vorsitzende, Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann (SPD), sagt: Sie umschließt sowohl die drei Landkreise Haßberge, Bamberg und Coburg, als so auch mit Ober und Unterfranken gleich zwei Regierungsbezirke.

Der Name war früh gefunden und auch ein Logo gibt es mittlerweile. Auch hier legt man Wert auf Gemeinsamkeiten: Flüsse, Wiesengrund und sanfte Hügel verbinden die elf Städte und Gemeinden, ebenso wie gleiche Schuleinzugsgebiete und Straßenzüge, Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten.

Vor allem aber beschäftigen die Allianz-Mitglieder die gleichen Herausforderungen. Örtliche Nahversorgung und Mobilität, ärztliche Versorgung, soziale Daseinsvorsorge, Generationenmiteinander, touristische Entwicklung und Infrastruktur, Rad- und Wanderwege, Naherholung, Energie und Klimaschutz, oder Siedlungsentwicklung - all das waren Handlungsfelder, die in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren die Teilnehmer der vielen Gemeindewerkstätten beschäftigten. Viele konkrete Projekte sind dabei entstanden, die nun auf ihre Umsetzung warten. Besonders widmen will man sich dabei zunächst der Kooperation der Bauhöfe, dem Radwegeausbau mit thematischen Routen und der Entwicklung eines Einkaufs- und Lieferdienstmodells. Handlungsgrundlage für alle Projekte ist das „Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept", kurz „ILEK", für das das IPU-Büro in Erfurt beauftragt wurde, und das nun seinen Abschluss gefunden hat. Damit wird den Städten und Gemeinden ein Baukasten mit auf den Weg gegeben, der es ermöglicht, die Gestaltung der Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und innovative Projekte und Strategien umzusetzen.

Das ILEK bildet die Grundlage, jetzt muss es mit Leben erfüllt werden. Eingeflossen in das Konzept sind nicht nur die Ergebnisse aus den Bürger-Werkstätten, Regionalkonferenzen und Lenkungsgruppen-Treffen, sondern auch rund 250 Online-Beiträge. Aktuell läuft auch noch eine Schülerbefragung, um auch die Jugend bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu Wort kommen zu lassen. Wo erhöhter Handlungsbedarf besteht, zeigt überdies der sogenannte „Vitalitäts-Check". Dafür nahm das Planungsbüro in ausgewählten Ortschaften Infrastruktur, Barrierefreiheit und Leerstände unter die Lupe. Und auch ein Leitbild hat die Baunach-Allianz gefunden, mit dem es künftig weitergehen soll. „Gemeinsam. Nachhaltig. Vielfältig" lautet das Motto, unter dem künftig Dörfer, Städte und Gemeinden Altes bewahren und respektieren und gemeinsam Neues schaffen sollen.

Miteingebunden sind in den beiden Regierungsbezirken auch zwei Ämter für ländliche Entwicklung, deren zuständige Vertreter Wolfgang Kießling (Oberfranken) und Peter Kraus (Unterfranken) ebenfalls in den Prozess involviert sind.

 

Elf Bürgermeister Baunach Allianz

(Foto: Eckehard Kiesewetter)

 

Elf Bürgermeister, ein gemeinsames Ziel: Mit der Gründung der „Baunach-Allianz"

die Region gemeinsam voranzubringen.

 

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